Wie weiter im Beruf?
Ein Leitfaden für die berufliche
Weiterbildung in den Laborberufen
Der Laborantenberuf kann sehr befriedigend
sein, bietet er doch ohne akademisches Studium einen Einstieg in
die Welt der Naturwissenschaften. Man findet kaum eine andere Berufsgruppe,
die ein so breites Spektrum an Einsatzbereichen oder Fachrichtungen
abdeckt.
Die Ausbildung in den Laborberufen bietet aber auch eine solide
Grundlage für eine weitergehende berufliche Laufbahn. In erster
Linie ist hier natürlich der klassische Weiterbildungsweg zur
Chemikerin FH bzw. Chemiker FH via Fachhochschulausbildung
anzuführen. Er eröffnet die Möglichkeit, die Verantwortung
für eigenständige Projekte oder die Führung eines
Labors zu übernehmen.
Aber auch auf Laborantenstufe bietet
sich mit der Höheren
Fachprüfung HFP ein Weiterbildungsweg an, um als
hoch qualifizierte(r) Praktiker(in) auf einem Spezialgebiet im Labor
selbständig anspruchsvolle Aufgabenbereiche oder Projekte zu
übernehmen oder als Cheflaborant(in) Führungs- und Ausbildungsaufgaben
zu übernehmen.
Nicht nur auf dem geradlinig, vorgezeichneten
Weg, auch in angrenzenden Fachgebieten können sich weiterbildungswilligen
Laborantinnen oder Laboranten interessante Tätigkeitsgebiete
auftun. Engagierte Arbeitnehmer mit Fachbereich übergreifender
Ausbildung und entsprechenden Kenntnissen werden in der Industrie
(Handel und Forschung) vermehrt gesucht. Wer einige Jahre praktische
Erfahrung in einem technisch/wissenschaftlich orientierten Beruf
mitbringt, kann für einen Arbeitgeber wertvoller sein, als
ein hoch qualifizierter Hochschulabsolvent mit rein theoretischer
Ausbildung.
Die folgenden Seiten zeigen verschiedene
Möglichkeiten zur beruflichen Weiterbildung in den Laborberufen
und listen zahlreiche Institute auf, die verschiedene Weiterbildungslehrgänge
anbieten. Für detaillierte Information verwenden Sie bitte
die Links zu den Homepages der erwähnten Institutionen.
Überarbeitung 2006
B. Vogt, FLB
D. Möckli, FLB